Hey Orgelbau

Philosophie

Chronik

Werkstattansicht

Opusverzeichnis

Medienecho

Hey aktuell

Kontakt

Orgelbau Hey - über 250 Jahre Rhöner Orgelbautradition,
seit 1874 in Familienbesitz.

 

Klangvolle Tradition - Orgelbau im Fuldaer Land

:: Die Orgelbaufamilie Biehn (um 1740)
:: Die Orgelbauersippe Oestreich (1715 bis 1929)
:: Die Orgelbauer Schneider (1750 bis ca. 1830)
:: Die Orgelbauer Katzenberger (1813 bis 1874)

 

** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE **

Die Orgelbaufamilie Biehn (um 1740)

Johann Daniel Biehn (bis 1670)
Johannes Biehn (1663 bis 1739)
Franz Karl Biehn (um 1744)

Johann Daniel Biehn aus Blankenau bei Fulda war im 17. Jahrhundert Organist, Schreiner und Orgelmacher. Von ihm sind nur wenige Reparaturen bekannt. Als er 1670 starb, trat sein Sohn Johannes Biehn die Nachfolge an. Von ihm stammen folgende Orgeln: 1701 Florenberg, 1703 Hosenfeld, 1715 Elm, 1729 Herolz, 1734 Umbau in Burghaun. Seinem Sohn Franz Karl Biehn wird der Bau der Orgel in seinem Heimatort Blankenau von 1744 zugeschrieben.

nach oben

** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE **

Die Orgelbauersippe Oestreich (1715 bis 1929)

Die Orgelbauer Sippe Oestreich, deren Vorfahren aus Kümmerzell bei Fulda kamen, gehört zu den bedeutendsten Orgelbauern, der Barock- und Nachbarockzeit. Vierzehn Orgelbauer in fünf Generationen haben das Bild der Fuldaer Orgellandschaft nachdrücklich gepr�gt.

Jost Oestreich (1715 bis 1790)
Johann Markus Oestreich (1738 bis 1833)
Johann Georg Oestreich (1770 bis 1858)
Michael Oestreich (1802 bis 1838)
Augustin Oestreich (1807 bis unbekannt)
Adam Joseph Oestreich (1799 bis 1843)
Emil Oestreich (1832 bis 1857)
Maximilian Oestreich (1834 bis unbekannt)
Maurus Oestreich (1836 bis 1912)
Damian Oestreich (1843 bis unbekannt)
Johann Adam Oestreich (1776 bis 1865)
Constantin Oestreich (1808 bis 1864)
Joseph Oestreich (1817 bis 1870)
Wilhelm Oestreich (1848 bis 1929)

Es sei hier nur auf Johann Markus und Michael Oestreich eingegangen. Johann Markus Oestreich war der bedeutendste Orgelbauer der Sippe. Er baute in Hessen, Thüringen, Franken und Westfalen ein- und zweimanualige Orgeln.Kath.Pfarrkirche Grossenl�der/Johann Markus Oestreich

Architektonisch sind seine zweimanualigen Instrumente ungewöhnlich: Sie sind 13-teilig mit 5-teiligem Mittelpositiv, dem sich zu beiden Seiten das geteilte Hauptwerk mit ausgebildeten Harfenfeldern anschließt. Das Pedalwerk ist hinterständig. Möglicherweise sind hier Einflüsse aus der Frankfurter Werkstatt des Philipp Ernst Weegmann spürbar. Johann Markus Oestreich hatte viele Jahre hindurch die beiden Domorgeln in Fulda in Pflege. Nach ihm teilte sich mit seinen Söhnen Georg und Adam die Sippe in die Oberbimbacher und Bachrainer Linie.Evang.-Luth. Kirche Sondheim/Rh�n

Michael Oestreich arbeitet zunächst bei seinem Vater Johann Georg. 1828 war er beim Orgelbau seines Vaters in Großkrotzenburg beteiligt. Er ging um 1830 nach Westfalen, wurde Geselle bei Arnold Isvording in Dringenberg und führte nach dessen Tod 1833 die dortige Werkstatt weiter. Mit seinem frühen Tod 1838 erlosch vorerst die westfälische Orgelbautradition, die mit Bader und Johann Patroklus Müller fast 250 Jahre lang den Orgelbau in Westfalen bestimmt hatte. Die letzten Bimbacher Oestreich - Orgelbauer wanderten nach Amerika aus.

Die Oestreich-Tradition im Fuldaer Land ging bereits Ende des 18. Jahrhunderts an den
Oestreich-Schüler Johann Schneider und seine Söhne über.

nach oben

Die Orgelbauer Schneider (1750 bis ca. 1830)

** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE **Johann Schneider (1750 bis 1825)
Andreas Schneider (1790 bis 1859)
Nikolaus Schneider (um 1810)

Johann Schneider aus Allmus bei Fulda war ein Schüler der Orgelbauer Sippe Oestreich. Er nannte sich auch Johann Sartorius und hat hauptsächlich in der Rhön und deren Umland gearbeitet. 1766 reparierte er zusammen mit Johann Markus Oestreich die Orgel des Schlosses der Fasanerie bei Fulda. 1808 versetzte er eine Orgel aus Bildhausen bei Bad Neustadt/Saale nach Wickers bei Hilders. 1813 erbaute er die Orgel in der Kath. Kirche Unterelsbach.

Kath. Kirche UnterelsbachVon Andreas Schneider, der sich wie sein Vater auch Sartorius nannte, sind zwischen 1826 und 1839 folgende Orgelarbeiten aktenkundig: 1826 Um- bzw. Neubau der Orgel in Hofbieber. 1830 Orgelbau in Steinau bei Fulda. 1831 Umbau der Orgel in Johannesberg. 1832 Orgelbau in Haimbach mit 12 Registern; die alte Orgel stellt Schneider in Büchenberg auf. 1833 Einbau von zwei Registern am Florenberg. 1839 Orgelbau in Steinhaus bei Fulda.

Kath.Kirche Ginolfs/Rh�n

Nikolaus Schneider war vermutlich der 2. Sohn von Orgelbauer Johann Schneider und lebte in Oberelsbach/Rh�n. Er war zwischen 1810 und 1850 tätig. Neben anderen in Zeitzeugnissen überlieferten Orgelbauten erstellte er um 1820 in Ginolfs/Rh�n, 1823 in Unterweißenbrunn und um 1840 in Sondernau die Orgeln. Es dürften auch noch einige bisher nicht identifizierte Orgeln in der Rhön aus seiner Werkstatt stammen.

nach oben

** PLEASE DESCRIBE THIS IMAGE **

Die Orgelbauer Katzenberger (1813 bis 1874)

Michael Katzenberger (1813 bis 1874)
Alfred Katzenberger (unbekannt)

Michael Katzenberger stammt aus Oberelsbach/Rh�n und war Geselle und Nachfolger des Nikolaus Schneider. Er war vom Domkapitel zu Fulda "mit Wartung und Stimmung der Orgeln in einem Theil der Diöcese st�ndig beauftragt". Aktenkundig sind neben zahlreichen Reparaturen die Orgelneubauten in der Kath. Kirche Braidbach (1853) und Batten (1865).

Sein Sohn Alfred Katzenberger war behindert und konnte nur kleinere Arbeiten als Orgelbauer ausführen. Von ihm ist nur eine Orgelstimmung 1876 in Wickers bekannt.
Kath. Kirche Br�chs
Nach Michael Katzenbergs Tod im Jahr 1874 übernahm Wilhelm Hey die Werkstatt und den Kundenkreis von Michael Katzenberger.

Ev. Kirche Frankenheim/Th�ringen

Chroniknach oben135 Jahre Hey Orgelbau