Hey Orgelbau

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Über 250 Jahre Rhöner Orgelbautradition
Seit 1874 in Familienbesitz
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Chor aus England von Hey Orgelbau begeistert

Bischofsheim (hf). „Das Zusammenspiel mit einer Orgel der Firma Hey aus der Rhön ist ein Traum.“ Das sagte  Chorleiter und Kirchenmusikdirektor Colin Baldy nach dem Konzert in der Wallfahrtskirche am Kreuzberg in der Rhön. Sein Dank galt Herbert und Christian Hey, die den Chor begleitet haben und es möglich machten, daß man sich, wie Baldy sagte, „ein Klangbild von der Vielfalt der Rhöner Orgel machen konnte.“ Daß die Mitglieder des Chors der St. Mary’s Church aus Maldon, Essex, England wiederkommen, ist keine Frage, sagte Herbert Hey, noch begeistert vom Konzert und den Lobensworten des Chorleiters. „Wir hoffen und wünschen uns eine Orgel von der Orgelbaufirma Hey,“ sagte Kirchenmusikdirektor Colin Baldy. Die Orgel für die St. Mary`s Church wird in den nächsten Jahren im Werk in Urspringen gebaut werden.

Es war ganz bestimmt ein besonderes Konzert, das die mehr als 200 Besucher in der Klosterkirche am Kreuzberg am Sonntagnachmittag miterlebten und so war es verständlich, daß man schon während der Aufführung immer wieder einmal lobende Worte wie „das ist einfach schön...   hervorragend der Gesang...“ hörte. Etwas das auch bei den vorhergehenden Konzerten in Reckendorf in den Hassbergen und in Schleusingen zu hören war, wie Herbert und Christian Hey sagten. Auch dort seien die Konzerte sehr gut besucht gewesen.

Mit der „Cantique de Jean Racine von Gabriel Fauré eröffnete Stephen Moore an der Hey Orgel der Wallfahrtskirche am Kreuzberg gemeinsam mit Chor und gleich zu Beginn begeisterte nicht nur der Chor, sondern auch Stephen Moore, der die Hey Orgel am Kreuzberg in ihrer ganzen Bandbreiten vorstellte. Selten hatte man sie so gehört und war begeistert von der „Königin der Instrumente“. Sichtlich stolz denn auch die Orgelbauer, die auf der Empore waren und dabei die Klangvielfalt ihres Instrumentes miterlebten. Das Benedictus von John Taverner sang der Chor und danach aus der „Missa Sancti Johannis de Deo“ die kleine Orgelmesse von Joseph Haydn. Man hätte eine Stecknadel fallen hören, so still gebannt waren die Zuhörerinnen und Zuhörer. So gab es denn auch bereits zur Pause langanhaltenden Beifall.

Einfallsreich dann von Edgar Bainton der Titel „And I saw a new heaven“, bei dem wieder einmal die Orgel besonders unterstützend zu hören war. Da hörte man förmlich das Gezwitscher der Vögel und das Summen der Bienen auf den Blumen, als der Chor davon erzählte, daß Gott in allem ist, sogar in den Blumen, den Vögeln oder in den Fröschen. Gewaltig dann die Lobeshymne in dem Edgar Bainton zusammenfaste, daß alles auf der Welt Gott lobt. Hier war es wieder Stephen Moore, der die Kreuzbergorgel in all ihren Registern voll zum Klingen brachte und Orgel und die Stimmen der Chormitglieder den Kirchenraum erfüllten. Mit Kyrie und Agnus De, „Rejoice in the Lamb“ und dem kraftvollen Magnificat von Herbert Howells beendete der Chor den außergewöhnlichen Konzertnachmittag. Lang anhaltender Beifall zeigte den Gästen aus Essex in England, wie hervorragend ihr Konzert angekommen war.

Choir St. Mary's Church MaldonVon Chorleiter Colin Baldy, der durch das Programm führte, manchmal nach deutschen Begriffen suchte und durch seine lockere Art begeisterte, gab es außerdem Informationen zum Chor. So erfuhren die Besucher, daß der Chor in der katholischen Tradition der Kirche von England, ein wichtiger Beitrag bei der Messfeier ist. Der Chor singt jede Woche eine unterschiedliche Messe, von der Polyphonie des sechzehnten Jahrhunderts, beispielsweise die Musik von Palestrina, Victoria und Byrd bis zu modernen englischen Komponisten wie Howells und Britten. Darüber hinaus singt der Chor monatlich den Anglican Office of Choral Evensong, der die große Tradition der englischen Chormusik von der Zeit der Königin Elisabeth I. bis zum heutigen Tag bezeichnet.

Stephen Moore

Ein besonderes Erlebnis war das Chorkonzert am Sonntagnachmittag in der Wallfahrtskirche am Kreuzberg in der Rhön. Dort begeisterte der Chor der St. Mary’s Church aus Maldon, Essex, England. Ihm ging es beim Konzert auch um das Zusammenspiel mit der von der Orgelbaufirma Hey aus Urspringen gebauten Kreuzbergorgel. Die St. Mary’s Church bekommt nämlich eine Hey-Orgel.

 

Die gesamte Klangfülle der Hey-Orgel in der Wallfahrtskirche am Kreuzberg in der Rhön ließ Stephen Moore beim Konzert einmal hören. Foto: Friedrich

 

 

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