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Für die Expo 2012 in Korea
entsteht eine monumentale
High-Tech-Orgel in Ostheim
vor der Rhön. Zurzeit testet
Orgelbauer Thomas Hey die
Pfeifen, bevor das
Instrument auf die lange
Reise nach Yeosu gehen kann.
"VOX
MARIS" heißt die riesige
Freiluft-Orgel, die in
Ostheim vor der Rhön gebaut
wird. Thomas Hey ist ein
Spezialist für ausgefallene
Orgeln. Seine Werkstatt Hey
Orgelbau stellt schon seit
über 135 Jahren dieses
Instrument her.
Zwölf Meter hohe Pfeifen
Die Expo
findet 2012 in Korea statt
und widmet sich vom 12. Mai
bis zum 12. August dem
Thema: "The Living Ocean and
Coast" ("Der lebende Ozean
und die Küste"). Passend
dazu ist die Orgel von
Thomas Hey mit
Schiffspfeifen bestückt. Die
80 Orgelpfeifen werden bis
zu zwölf Meter hoch sein und
könnten einen Eintrag ins
Guinness-Buch der Rekorde
erhalten, schwärmt er. Die
Orgel soll in Südkorea
direkt am Meer stehen.
Gespielt soll man sie
kilometerweit hören können.
Nach der Expo ist geplant,
die Orgel als Landmarke
stehen zu lassen und sie für
Konzerte zu nutzen.

High-Tech-Orgel für Südkorea
Live-Reporter Albrecht Rauh
hat in Urspringen vor der
Rhön Orgelbauer besucht. Sie
arbeiten zur Zeit an einem
monumentalen
Musikinstrument. In ihrer
Werkstatt entsteht eine
High-Tech-Orgel für die Expo
2012 in Südkorea.
Faszinierendes
Instrument
Der
Klang einer Orgel fasziniert
Menschen immer wieder aufs
Neue. Sie kann eine
ungeheure Vielfalt an Tönen
hervorbringen und wie kein
zweites Musikinstrument den
Raum ausfüllen. Deswegen
gilt sie auch als die
"Königin der Instrumente".
Ihr Bau ist extrem
anspruchsvoll und ein
richtiges Kunsthandwerk. Der
Orgelbauer muss eine Balance
finden zwischen der Orgel
und der Architektur des
Raumes, in dem sie später
stehen soll.
Aus
www.br-online.de,09.09.2011o:p>
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