Bei der zu restaurierenden
Hofmann Orgel handelt es sich um eine besonderes
Instrument. Es ist ein Werk des oberfränkischen
Orgelbauers Johann Andreas Hofmann aus Neustadt
bei Coburg, das 1788 erbaut worden ist. Die Mönchrödener
Orgel gehört m. E. zu den eindrucksvollsten Zeugnissen
damaliger Orgelbaukunst. Die Mitglieder der Orgelbaufamilie
Hofmann haben in drei Generationen von 1782 bis
1867 in "Neustadt an der Heide", wie es damals noch
hieß, gewirkt. Sie haben in dieser Zeit eine beachtliche
Zahl hervorragender Orgeln gebaut. 44 davon sind
noch erhalten. In Fachkreisen spricht man von einer
"Nachblüte des barocken Orgelbaus" im Coburger
Land, denn das Orgelbauergeschlecht Hofmann hatte
hier seit etwa 1800 die Alleinherrschaft.
In der Fachliteratur wird die
Bedeutung der Familie so beschrieben: "Ihre Instrumente
sind nicht nur unverwechselbar, sondern auch überdurchschnittlich
in der Machart und Klang. Die bis in die Mitte des
20. Jahrhunderts fast völlig unbekannte Werkstatt
hatte daher die Führerstellung der fränkischen
Hofmann. So waren das Orgelbauergeschlecht Hofmann
neben dem berühmten Orgelbauer Heidenreich in Hof
sicher die bedeutendsten Meister ihrer Zeit in Franken.
In der Prospektgestaltung sind sie eigene Wege gegangen
und haben die Orgellandschaft dadurch bereichert."
Eine gründliche Reinigung aller
Orgelteile gehört zu den ersten
Schritten.
Abbau des Orgelwerkes
< Fraßspuren
Starke Holzwurmschäden
an den Holzpfeifen
In unserer Pfeifenwerkstatt wird
das Pfeifenwerk fachgerecht
restauriert.
Die Hofmann Orgel in unseren
Werkstätten wieder aufgebaut.
Die Windladen benötigen eine
sorgfältige Restaurierung >
Entfernen beschädigter
Dichtungen >
Restaurierung der Windladen
Die neuen
Lederpulpeten
mit Weidenstöckchen.
Die restaurierten Windladen
Bau der neuen Keilbalganlage
nach
historischem Vorbild.
Überarbeitung des alten
Gebläse.
Aufbau der Holzpfeifen.
Einbau der Windversorgung:
Keilfaltenbälge und
Holzkanäle.